Wir müssen die Rahmenbedingungen im Land verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Diesen Satz hören wir fast täglich aus Deutschland. Und ja, diese müssen verbessert werden. Aber wenn ich ehrlich bin: Wenn jedes EU Land nur isoliert für sich kämpft, fahren wir den Standort Europa gemeinsam an die Wand.
Die echte Konkurrenz sitzt nicht im Nachbarland. Sie sitzt in den USA und in Asien.
Aus meiner eigenen Erfahrung sehe ich jeden Tag, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der EU kein Nullsummenspiel ist, sondern pure Logik. Kernkompetenzen und Arbeitsplätze in Deutschland bleiben oft überhaupt nur dann bezahlbar, wenn man Partnerregionen im Binnenmarkt intelligent einbindet. Das stärkt beide Seiten, statt Werte zu vernichten.
Genau an dieser Schnittstelle stehe ich. Ich verstehe mich nicht als Berater mit schlauen Foliensätzen, sondern als die menschliche Brücke vor Ort.
Mein Mittelpunkt ist der Kreis Dolj in Rumänien, direkt an der Donau in Calafat, 45 Minuten bis zur Metropolregion Craiova. Für mich ist diese Region eine echte Perle und ein absoluter Geheimtipp. Hier entwickelt sich viel, egal ob in der Industrie, der Logistik oder im Tourismus. Wir sind als deutschsprachiges Team direkt vor Ort, sprechen beide Sprachen, verstehen beide Kulturen und sorgen dafür, dass operative Partnerschaften ohne Missverständnisse funktionieren.
Wer uns hier besucht, sieht sofort, welches Potenzial in dieser Region steckt. Und der Besuch lohnt sich, geschäftlich genauso wie menschlich.
Ein Tag mit uns kostet dich nichts. Aber das Abendessen geht auf deine Kappe.
Es wird Zeit, dass wir aufhören, europäische Zusammenarbeit als Abwanderung zu verteufeln. Europa ist ein gemeinsamer Handlungsraum. Nutzen wir ihn endlich auch so.